Der europäische Tag der Logopädie wurde am 06.03.2004 ins Leben gerufen. Er macht auf die Bedeutung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen sowie deren therapeutische Behandlung aufmerksam.
In jedem Jahr widmet er sich einem neuen und aktuellen Thema für alle Berufe aus dem Bereich der Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie.
Gelegenheit für uns, Sie mitzunehmen in die Welt der Logopädie. Hier stellen wir Ihnen fünf Begriffe vor, die in unserem Praxisalltag vorkommen.
Logopädie
Der Begriff heißt wörtlich übersetzt Sprecherziehung.
Heutzutage ist damit u.a. die Prävention, Beratung, Diagnostik und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen gemeint.
Atmen
Atem ist Lebenskraft.
Von uns unbemerkt begleitet uns die Atmung durch alle Lebenslagen und passt sich uns an – beim Laufen, Ruhen oder Sprechen. Dabei unterliegt sie einem dreiteiligen Rhythmus: Einatmung, Ausatmung und die Atempause. Diese kann eine Quelle für innere Kraft und Ausdrucksstärke sein.
Eine ausgeglichene Atmung ist für die Gesunderhaltung des Menschen von Bedeutung.
Stimme
Das Organ Stimme ist ein Zusammenspiel aus der Atem- und Stimmmuskulatur und den Sprechorganen. Dieses Zusammenspiel ermöglicht es dem Menschen, sich zu äußern. Da der Mensch als soziales Wesen den Austausch mit anderen sucht, ist die Stimme als Kommunikationsmittel unerlässlich. Die Stimme transportiert neben dem gesprochenen Wort die Gefühle und die Persönlichkeit des Sprechers.
Sprechen
Sprechen ist der Prozess des Artikulierens.
Artikulieren bedeutet, die Laute zu bilden. Dazu brauchen wir neben der Stimme und der Atmung die Sprechorgane wie Lippen, Zunge, Zähne und Kiefer.
Mit einer für uns großen Selbstverständlichkeit bewegen sich die Artikulationsorgane in einer ungeheuren Geschwindigkeit, um in Bruchteilen von Sekunden einen Laut an den anderen zu reihen.
Sprache
Sprache besteht aus den Elementen Laute, Wortschatz und die Bedeutung der einzelnen Worte sowie Grammatik und Satzbau.
Die einzelnen Laute werden zu Worten geformt, die wiederum zu Sätzen zusammengefügt werden. Diese unterliegen einem Regelwerk, nämlich dem der Grammatik.
